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Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen weltweit. Sie betreffen Millionen von Menschen und können ernsthafte Folgen für die Lebensqualität und die allgemeine Gesundheit haben. Bei Swiss Med Team setzen wir uns dafür ein, Ihnen umfassende Informationen, präventive Massnahmen und individuelle Behandlungsansätze anzubieten, um Ihre Herzgesundheit zu fördern.

Was sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen?
Herz-Kreislauf-Erkrankungen umfassen eine Vielzahl von Erkrankungen des Herzens und der Blutgefässe, darunter:

  • Koronare Herzkrankheit

  • Schlaganfall: Unterbrechung der Blutzufuhr zum Gehirn, oft verursacht durch Blutgerinnsel oder Blutungen.

  • Bluthochdruck (Hypertonie)

  • Herzschäche

Ihre Herzgesundheit liegt uns am Herzen! Das Swiss Med Team steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin für eine persönliche Beratung oder Untersuchung. Gemeinsam arbeiten wir daran, Ihre Gesundheit zu fördern und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu minimieren.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Europa – Überblick nach WHO

Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Cardiovascular Diseases, CVDs) sind laut der World Health Organization (WHO) die häufigste Ursache für Tod und Krankheit in der europäischen Region. Im Jahr 2019 starben in Europa rund 4,2 Millionen Menschen an CVDs. Dies entspricht 42,5 % aller Todesfälle – der höchste Anteil aller WHO-Regionen.

Mehr als 82 % dieser Todesfälle waren auf Herzinfarkte und Schlaganfälle zurückzuführen. Männer sind insgesamt stärker betroffen, insbesondere in den östlichen Regionen Europas. Der wichtigste einzelne Risikofaktor ist Bluthochdruck (Hypertonie), der allein für rund 24 % der CVD-bedingten Todesfälle verantwortlich war.

Was sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Herz-Kreislauf-Erkrankungen umfassen eine Gruppe von Erkrankungen des Herzens und der Blutgefässe. Dazu zählen unter anderem:

  • koronare Herzkrankheit,

  • Schlaganfälle (zerebrovaskuläre Erkrankungen),

  • periphere arterielle Durchblutungsstörungen,

  • rheumatische und angeborene Herzerkrankungen,

  • tiefe Venenthrombosen und Lungenembolien.

Herzinfarkte und Schlaganfälle sind meist akute Ereignisse, die häufig durch Gefässverschlüsse infolge von Fettablagerungen entstehen.

Risikofaktoren und Früherkennung

Die WHO betont, dass ein grosser Teil der Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermeidbar ist. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen:

  • Rauchen

  • Ungesunde Ernährung (viel Salz und Transfette, wenig Obst und Gemüse)

  • Bewegungsmangel

  • Übergewicht und Adipositas

  • Diabetes

  • Schädlicher Alkoholkonsum

  • Luftverschmutzung

  • Sozioökonomische Belastungen

Diese Faktoren können sich frühzeitig durch erhöhten Blutdruck, erhöhte Blutzucker- oder Blutfettwerte zeigen und lassen sich gut im Rahmen der hausärztlichen Versorgung erfassen. Da viele Betroffene lange keine Symptome verspüren, ist die Früherkennung besonders wichtig.

Prävention, Behandlung und Versorgung

Eine wirksame Reduktion der Krankheitslast erfordert laut WHO:

  • integrierte Präventionsstrategien auf Bevölkerungsebene,

  • gezielte Betreuung von Risikopersonen,

  • einen breiten Zugang zu Beratung, Medikamenten und medizinischen Technologien.

Insbesondere Programme zur Blutdruckkontrolle in der Primärversorgung haben sich als effektiv und kosteneffizient erwiesen und tragen zur Reduktion von Herzinfarkten und Schlaganfällen bei. Nach akuten Ereignissen sind Rehabilitation, Nachsorge und kontinuierliche Betreuung entscheidend, um Folgeerkrankungen zu vermeiden.

WHO-Massnahmen in Europa

Das WHO-Regionalbüro für Europa unterstützt Länder mit Leitlinien, Überwachungssystemen und technischen Instrumenten, um Prävention, Früherkennung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verbessern. Ziel ist ein ganzheitlicher Ansatz, der sowohl individuelle Risikofaktoren als auch soziale, wirtschaftliche und Umweltfaktoren berücksichtigt.

Quelle: WHO Europa – Cardiovascular diseases
https://www.who.int/europe/news-room/fact-sheets/item/cardiovascular-diseases

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